CO2-Strahlverfahren
Das CO2-Strahlverfahren ist eine umwelt- und materialschonende Methode zur Oberflächen-
vorbereitung und -reinigung. Es eignet sich hervorragend für die Entfernung von Verschmutzungen an metallischen Teilen und Oberflächen. Grundsätzlich können alle Materialien, die stark auf Temperaturschwan-
kungen reagieren, entfernt werden. Dazu gehören Farben, Lacke, Klebstoffe, Öle, Wachse, Bitumen, Kunststoffablagerungen und Kunststoffschäume.
Bei diesem Reinigungsverfahren werden Trockeneis-Pellets aus gefrorenem Kohlendioxid
(-79 °C) sehr hoch beschleunigt und auf die zu reinigende Oberfläche gestrahlt.
Durch die thermische und kinetische Energie des Strahlguts kommt es zu einer Oberflächenabkühlung (thermisch), bei der die Beschichtung bzw. die Verunreinigung sich zusammenzieht und anschließend zerstört wird (kinetisch).
Einsatzgebiete
Reinigung von
- Werkzeugen und Ausrüstungsteilen
- Formen, Behältern und Tanks
- Kronen, Trocknern und Lüftungseinheiten
- Abfüll-, Produktions- und Mischanlagen
- Schaltanlagen und Isolatoren
- Motoren, Generatoren und Turbinen
- Förderrollen und -bändern
- Formen und Platten im heißen Zustand
sowie Entfernen von
- Zunder und Schlacken
- Kohle- und Fettrückständen
Vorteile des CO2-Strahlverfahrens
Gerade für Aufgabenbereiche, bei denen die konventionellen Reinigungsverfahren wie Wasserhöchstdruckstrahlen oder Sandstrahlen an ihre Grenzen stoßen, bietet das Trockeneisstrahlverfahren eine sinnvolle und finanziell interessante Alternative.
Auf einen Blick:
- Nicht abrasives Strahlverfahren
- Keine Strahlmittelrückstände, keine Sekundärabfälle
- Unkritisch für Strom führende Systeme (im freigeschalteten Zustand)
- Keine Montage/Demontage
- Erhöhung des Arbeits- und Brandschutzes
- Umweltfreundlich
- Keine Freisetzung von schädlichen Gasen
- Sicher und ungiftig
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